2016 - Heimatverein Darfeld

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2016
Backhaus: Zuwendungsbescheid aus der Leader-Förderung sichert Finanzierung.

In Geschenkpapier eingepackt und mit Schleifchen versehen war es nicht, und doch hätten sich die Verantwortlichen von Heimatverein und Förderverein Generationenpark Darfeld kaum eine schönere Bescherung vorstellen können. Denn hinter dem schlichten Schreiben, das Dagmar Bix gestern an Rolf van Deenen überreichte, verbarg sich der Zuwendungsbescheid für die Leader-Förderung – „und damit ein wichtiger Baustein in der Finanzierung des Backhauses im Generationenpark“, freute sich der Heimatvereinsvorsitzende über das vorzeitige Weihnachtsgeschenk. Ein wichtiger Baustein und zudem der größte in der Finanzierung des Projektes, denn er beinhaltet eine Förderung von exakt 94.484 Euro. „Wir sind beeindruckt von der Tatkraft hier vor Ort“, machte Dagmar Bix deutlich, technische Dezernentin der Bezirksregierung Münster und gestern in Vertretung für den leitenden Regierungsdirektor Frank Nießen mit der Übergabe betraut. Das entspreche 65 Prozent der Gesamtkosten. „Toll, dass die Verantwortlichen auch die restlichen 35 Prozent gestemmt bekommen“, freute sie sich im Beisein von Sachbearbeiterin Melanie Hinsken und Alexander Jaegers vom Leader-Regionalmanagement für die Region Baumberge. Eben diese Finanzierung des Backhauses mit Gesamtkosten von 128 000 Euro sei rund, weil aller guten Dinge nicht drei, sondern vier seien, stellte der Projektverantwortliche Erich Gottheil fest. „Wir haben die NRW-Stiftung im Boot, die Sparkassenstiftung und die Gemeinde Rosendahl und jetzt auch das Leader-Programm“, betonte er die gute Zusammenarbeit mit der Bezirksregierung.

Wie wichtig diese Unterstützung für die Ehrenamtlichen sei, machte auch Rolf van Deenen deutlich. „Wir haben hier am Bahnhof und im Generationenpark mit dieser Förderung schon viel bewirken können“, lächelte er. „Das stärkt das ehrenamtliche Engagement und lässt ein Wir-Gefühl entstehen.“ Auf eben diesen Einsatz setzt auch Bürgermeister Christoph Gottheil für die Umsetzung des nächsten Großprojektes im Generationenpark. Aus den ersten Überlegungen sei die Maßnahme größer geworden, dabei seien aber nie die Kosten aus den Augen verloren worden. Auch eine Folge der akribischen Vorbereitung, lobte der Bürgermeister: „Ich bin schon jetzt gespannt, was hier von Woche zu Woche als Fortschritt zu sehen sein wird.“ Im Frühjahr wollen die Ehrenamtlichen unter der Projektleitung von Tono Bertmaring loslegen. Der erste Spatenstich, blickte Erich Gottheil voraus, könnte am 1. März erfolgen. „Und danach geht es direkt zur Sache“, kündigte er mit Blick auf das Vorhaben an, das in einen 9 mal 6,50 Meter großen Baukörper aus Baumberger Sandstein an der Rad-Bahn münden soll. Auf einer Nutzfläche von 38 Quadratmetern sollen nicht nur Brotbacken mit Verkauf und Kurse möglich sein, sondern auch ein Verzehr vor Ort. Im Frühjahr 2018 soll der Traum Wirklichkeit sein – und dass nach der geglückten Finanzierung auch die Umsetzung gelingen wird, daran hegt Erich Gottheil keinen Zweifel: „Ich höre immer wieder von neuen Helfern, die sich engagieren.“
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